Arbeit am Tonfeld

in Scheeßel

Hier ein Film zur Arbeit am Tonfeld. 

Das Tonfeld ist ein flacher Holzkasten, der mit Tonerde ausgestrichen ist. Dieses Feld mit seinem formbaren Material wird zur eigenen Welt: tapsende, prüfend-neugierige Annäherung mit den Fingern oder kräftiges Hineingreifen mit den Händen werden zu weiter einladenden Spuren dieser Art von Begegnung. Die Arbeit setzt am frühesten Beginn der individuellen Entwicklung an.

 

Sensomotorisches Greifen und Be-greifen führt in einen Gestaltungsprozess, der den verlorenen Bildungsfaden aufgreift und weiterentwickelt. Die Arbeit am Tonfeld spricht gezielt die Ressourcen an, die die eigene Bewegung - wir können auch von Lebensbewegung sprechen - vorgibt.

Insbesondere Kinder vor der Pubertät können durch die Arbeit am Tonfeld Entwicklungsrückstände aufholen. Mit der Unterstützung des Begleiters kann das Kind seine sensomotorischen und psychischen Bedürfnisse im freien Bewegungsspiel mit Tonerde und Wasser sättigen. Dabei geht es nicht um die Herstellung von etwas, vielmehr wird das Tonfeld zur eigenen Welt, zu der Beziehung aufgenommen wird.

 

Je nach Alter und Entwicklungsstufe des Kindes , ist hier mit einem Zeitaufwand von 1,5—2 Stunden zu rechnen.
Wöchentliche Termine sind sehr günstig. Wie lange ein Kind/Jugendlicher braucht um seine Themen zu bearbeiten ist sehr unterschiedlich. Der Zeitraum kann hier von einer einzigen Sitzung bis hin zu 1,5 Jahren dauern. Dies lässt sich jedoch in etwa in der 1. Probestunde einschätzen.

Unter Umständen gibt es die Möglichkeit der Kostenübernahme für die Arbeit am Tonfeld durch das Jugendamt oder durch die Krankenkasse. Näheres hierzu im persönlichen Gespräch. 

 

Körperarbeit und Beratung

Renate Bornemann

Bahnhofstr. 5

27383 Scheeßel

Tel: 015120131743

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